Neuigkeiten vom Wochenmarkt

Unsere Neusten artikel

Frischer Spargel vom Wochenmarkt: Warum sich der Einkauf jetzt besonders lohnt

Die Spargelsaison läuft auf Hochtouren und genau jetzt gibt es die beste Qualität zum besten Preis. Wer auf dem Wochenmarkt einkauft, profitiert gleich mehrfach: Der Spargel wird oft am selben Tag nach der Ernte angeboten, schmeckt dadurch deutlich aromatischer und unterstützt gleichzeitig regionale Erzeuger:innen, die noch echte Handarbeit leisten.

Warum Spargel vom Wochenmarkt besser ist

Im Gegensatz zu Supermarktware durchläuft Marktspargel deutlich kürzere Lieferketten. Viele Händler bieten Spargel aus regionalem Anbau an, der ohne lange Transportwege und oft ohne Plastikverpackung verkauft wird. Das kann sich positiv auswirken: Die Stangen sind häufig knackiger, der Geschmack intensiver und die Haltbarkeit im Kühlschrank länger.

Dazu kommt der persönliche Kontakt: Viele Standbetreiber:innen bauen ihren Spargel selbst an oder beziehen ihn direkt von Höfen aus der Region. Sie können Auskunft über Herkunft, Anbaumethoden und Zubereitungstipps geben. Wissen, das an der Supermarktkasse fehlt.

Mehr als nur Geschmack: Das steckt im Spargel

Spargel ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Mit nur etwa 20 Kalorien pro 100 Gramm gehört er zu den kalorienärmsten Gemüsesorten überhaupt. Gleichzeitig liefert er:

  • Vitamin C für ein starkes Immunsystem
  • Folsäure (besonders wichtig in der Schwangerschaft)
  • Kalium zur Unterstützung des Wasserhaushalts
  • Vitamin E als Zellschutz

Der hohe Wassergehalt von über 90 Prozent macht Spargel besonders bekömmlich und eignet sich perfekt für die leichte Frühlingsküche. Der enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Asparaginsäure wirkt zudem leicht entwässernd – ideal nach den schweren Wintermonaten.

Frische erkennen: Darauf sollten Sie achten

Nicht jeder Spargel ist gleich gut. Mit diesen vier Checks erkennen Sie Top-Qualität auf dem Markt:

  • Schnittenden-Test: Frische Enden sehen saftig und leicht feucht aus, nicht ausgetrocknet oder verfärbt.
  • Kopf-Check: Die Spargelspitzen müssen fest geschlossen sein. Offene Köpfe sind ein Zeichen für Lagerdauer.
  • Quietsch-Test: Reiben Sie zwei Stangen aneinander. Frischer Spargel quietscht leicht durch seinen hohen Feuchtigkeitsgehalt.
  • Bieg-Test: Frische Stangen sind fest und brechen bei leichtem Druck eher, als dass sie sich biegen.

 Profi-Tipp: Fragen Sie nach dünnerem Spargel. Dieser ist meist zarter, schneller gar und deutlich günstiger. Perfekt für Pfannengerichte, Pasta oder Risotto.

Jetzt zugreifen: Die Hauptsaison endet am 24. Juni

Traditionell endet die Spargelsaison am Johannistag, dem 24. Juni. Danach brauchen die Pflanzen Erholungszeit für die nächste Saison. Das bedeutet: Nur noch wenige Wochen, um das beliebte Frühlingsgemüse zu genießen.

Die kommenden Wochen bis Mitte Juni gelten als Hochsaison mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, verschiedene Zubereitungsarten auszuprobieren: klassisch mit Sauce Hollandaise, modern vom Grill, als cremige Spargelsuppe oder knackig im Wok.

Übrigens: Richtig gelagert (in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank) hält sich frischer Marktspargel drei bis vier Tage – Sie können also ruhig etwas mehr einkaufen.

Frischer Spargel vom Wochenmarkt: Warum sich der Einkauf jetzt besonders lohnt

Blütenzeit in Nordhausen: Geranienmarkt am 9. Mai auf dem Rathausplatz

Der Frühling ist längst in Fahrt und der Rathausplatz legt nach: Am Samstag, den 9. Mai 2026, verwandelt sich Nordhausens Innenstadt von 9 bis 15 Uhr in einen blühenden Treffpunkt für alle, die Balkon und Garten jetzt so richtig in Szene setzen wollen.

Beim traditionellen Geranienmarkt dreht sich alles ums Grüne und Bunte. Klassische Geranien treffen auf bienenfreundliche Blühpflanzen, duftende Kräuter und kräftige Stauden, alles von regionalen Gärtnereien mit echtem Fachwissen. Wer wissen will, welche Pflanzenkombinationen funktionieren oder was auf dem Nordbalkon wirklich überlebt, bekommt hier Antworten direkt vom Profi.

Regionale Händler mit passendem Sortiment runden das Angebot ab und machen den Marktbesuch zu mehr als nur einem Einkauf.

Gemeinsam für Bienen & Artenvielfalt: Neue Kooperation mit „Deutschland summt!“

Wochenmärkte stehen für frische Produkte, regionale Vielfalt und persönlichen Austausch – doch sie sind auch eng mit einem Thema verbunden, das oft im Hintergrund bleibt: Artenvielfalt und Bienenschutz.

Gemeinsam mit „Deutschland summt!“ beteiligt sich die Deutsche Marktgilde in diesem Jahr am Pflanzwettbewerb 2026 und rückt die Bedeutung von Bestäubern stärker in den Fokus. Denn eines ist klar: Ohne Bienen und andere Insekten würde es viele Produkte, die wir auf dem Wochenmarkt ganz selbstverständlich einkaufen, so nicht geben.


Wissen teilen – Bewusstsein schaffen

Ab dem 21. April erscheint auf unserem Instagram-Kanal treffpunkt_wochenmarkt jeden zweiten Dienstag eine neue Folge der gemeinsamen Beitragsreihe. Bis Ende Juli geben wir dort spannende Einblicke rund um die Themen Bestäubung, Biodiversität und die Rolle von Wochenmärkten für eine nachhaltige Lebensmittelversorgung.

Dabei geht es unter anderem um Fragen wie:

·        Warum sind Bienen für unser Obst und Gemüse unverzichtbar?

·        Wie tragen Wochenmärkte zur Biodiversität bei?

·        Welche Herausforderungen bedrohen Bestäuber heute?

Die Beiträge zeigen anschaulich, wie eng unser täglicher Einkauf mit natürlichen Kreisläufen verbunden ist – und warum bewusste Entscheidungen eine große Wirkung haben können.


Wochenmärkte als Teil der Lösung

Wer regional und saisonal einkauft, unterstützt nicht nur lokale Betriebe, sondern auch eine Landwirtschaft, die Lebensräume für Bienen und andere Insekten erhält. Vielfalt auf dem Markt bedeutet oft auch Vielfalt auf dem Feld und damit bessere Bedingungen für Bestäuber.


Jetzt mitmachen!

Der Pflanzwettbewerb von „Deutschland summt!“ lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden – ob im Garten, auf dem Balkon oder im öffentlichen Raum. Jeder Beitrag zählt und hilft dabei, neue Lebensräume für Bienen und Insekten zu schaffen.

Folgen Sie uns auf Instagram unter treffpunkt_wochenmarkt, um keinen Beitrag der Reihe zu verpassen und regelmäßig Tipps und Hintergrundwissen rund um Wochenmärkte, Regionalität und Artenvielfalt zu erhalten.

Gemeinsam können wir dazu beitragen, die Grundlage unserer Lebensmittelvielfalt zu schützen.

Frühlingsmarkt und Brunnenfest: Nordhausens Innenstadt lädt am 29. März zum Sonntagsbummel ein

Festlich geschmückter Osterbrunnen, frische Marktware und Frühlingsluft: Am Sonntag, 29. März 2026, verwandelt sich der Rathausplatz in Nordhausen von 11 bis 16 Uhr in einen lebendigen Treffpunkt. Der Frühlingsmarkt der Deutschen Marktgilde findet in diesem Jahr erneut parallel zum traditionellen Brunnenfest statt – und beide Veranstaltungen ergänzen sich auf dem Platz zu einem stimmigen Gesamtbild.

Zwischen Marktständen und bunten Frühlingsboten lässt sich entspannt bummeln und verweilen. Die Händlerinnen und Händler bringen eine abwechslungsreiche Mischung aus kulinarischen Angeboten, Handwerk und saisonalen Produkten mit in die Innenstadt. Für das leibliche Wohl sorgen unter anderem ein Imbissstand mit herzhaften Pilzgerichten sowie Grillspezialitäten wie Bratwurst und Steaks.

Darüber hinaus erwartet Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges Marktangebot: Pflanzen für Garten und Balkon, Honig und Imkereiprodukte, Spezialitäten aus einem regionalen Hofladen wie Wurst, Eier und Nudeln sowie mediterrane Köstlichkeiten aus der griechischen Küche.

Ergänzt wird der Markt durch zahlreiche Stände mit handgefertigten und dekorativen Artikeln – darunter Naturdekorationen und Schmuck aus Naturmaterialien, Strickwaren, Keramik,

Lederwaren, Spielzeug sowie Textilien und saisonale Haushaltswaren. Auch süße Bonbons und weitere kleine Leckereien laden zum Probieren und Mitnehmen ein. Musikalisch begleitet wird der Markttag von Alfons Henkel.

„Der Frühlingsmarkt ist eine schöne Gelegenheit, den Beginn der warmen Jahreszeit gemeinsam in der Innenstadt zu genießen", sagt Katrin Schiel von der Deutschen Marktgilde. „Zusammen mit dem Brunnenfest entsteht eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt – mit regionalen Produkten, persönlichem Austausch und einem entspannten Sonntagsbummel durch die Stadt."

Frühlingsmarkt und Brunnenfest: Nordhausens Innenstadt lädt am 29. März zum Sonntagsbummel ein

Sondermärkte 2026 in Nordhausen: Abwechslung, Genuss und regionale Vielfalt

Der Nordhäuser Rathausplatz wird auch 2026 wieder zur Bühne für besondere Markterlebnisse. Neben dem regulären Wochenmarkt sorgen mehrere Sondermärkte im Jahresverlauf für zusätzliche Highlights – mit saisonalen Produkten, regionalen Angeboten und viel Gelegenheit zum Bummeln, Entdecken und Verweilen.

Ob Frühling, Gartenzeit, nachhaltiges Stöbern oder herbstliche Genüsse: Die Sondermärkte bringen frischen Wind in die Innenstadt und laden dazu ein, den Wochenmarkt einmal von einer ganz neuen Seite zu erleben.

„Die Sondermärkte sind eine schöne Ergänzung zum Wochenmarktgeschehen und bieten immer wieder neue Anlässe, die Innenstadt zu besuchen“, sagt Katrin Schiel, Niederlassungsleiterin der Deutschen Marktgilde. „Sie bringen regionale Vielfalt auf den Platz und schaffen Begegnungen.“

Die Termine im Überblick:

Frühlingsmarkt – Sonntag, 29. März 2026 | 11–16 Uhr

Der Startschuss für die Sondermärkte fällt im Frühling – passend zum traditionellen Brunnenfest und einem verkaufsoffenen Sonntag. Regionale Anbieter präsentieren Frühlingsprodukte und Kunsthandwerk. Am Stand der Deutschen Marktgilde wartet ein Glücksrad mit kleinen österlichen Überraschungen, außerdem ist der Frühlingsmarkt Teil der Stadtmarketing-Ladenrallye mit attraktiven Gewinnen.

Geranienmarkt – Samstag, 9. Mai 2026 | 9–15 Uhr

Alles dreht sich um Balkon, Garten und die kommende Pflanzsaison. Der Geranienmarkt bietet eine große Auswahl an Geranien, Frühjahrsblühern und Pflanzen für Zuhause – ergänzt durch ausgewählte regionale Produkte.

Flohmarkt im Rahmen von „Heimatshoppen“ – Samstag, 5. September 2026 | 9–15 Uhr

Neu im Programm: Ein Flohmarkt auf dem Rathausplatz. Private Anbieterinnen und Anbieter verkaufen gut erhaltene Secondhand-Waren. Gemeinsam mit der Aktion „Heimatshoppen“ setzt der Markt ein Zeichen für Nachhaltigkeit, Wiederverwendung und die Stärkung des lokalen Handels.

Zwiebel- und Kürbismarkt – Samstag, 3. Oktober 2026 | 10–16 Uhr

Zum Herbstanfang dreht sich alles um Kürbisse, Zwiebeln und herbstliche Dekorationen. Ein besonderes Highlight ist das Kürbisschnitzen für Groß und Klein. Dazu gibt es herzhafte Klassiker wie hausgemachte Kürbissuppe und Thüringer Bratwurst.

Die Sondermärkte ergänzen den Nordhäuser Wochenmarkt um besondere Erlebnisse und zeigen, wie vielfältig Markttage sein können. Ob gezielter Einkauf, gemütlicher Bummel oder spontanes Entdecken – der Rathausplatz ist 2026 an mehreren Terminen einen Besuch wert. Vorbeikommen lohnt sich!

Sondermärkte 2026 in Nordhausen: Abwechslung, Genuss und regionale Vielfalt

Bunte Vielfalt für einen gesunden Darm – die 30-Pflanzen-Challenge

Obst, Gemüse, Nüsse, Kräuter oder Hülsenfrüchte – je bunter und abwechslungsreicher unser Speiseplan, desto besser für unseren Darm. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Nicht die Menge einzelner Lebensmittel ist entscheidend, sondern die Vielfalt pflanzlicher Kost. Genau diese Vielfalt unterstützt ein gesundes Darmmikrobiom.

Warum Abwechslung so wichtig ist

In unserem Darm leben Milliarden von Bakterien, die maßgeblich an unserer Gesundheit beteiligt sind. Sie helfen bei der Verdauung, stärken das Immunsystem und können sogar Entzündungsprozesse im Körper positiv beeinflussen.

Das Besondere: Jede Bakterienart bevorzugt andere Ballaststoffe. Wer also regelmäßig unterschiedliche pflanzliche Lebensmittel isst, füttert sein Mikrobiom optimal. Je abwechslungsreicher der Speiseplan, desto vielfältiger die Darmflora – und desto besser für unser Wohlbefinden.

Die 30-Pflanzen-Challenge

Die Idee dahinter ist einfach: Wer pro Woche rund 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel isst, fördert nachweislich eine größere Vielfalt an Darmbakterien als Menschen mit sehr einseitiger Ernährung.

Dabei zählen nicht nur klassisches Obst und Gemüse, sondern zum Beispiel auch:

  • Vollkornprodukte
  • Bohnen, Erbsen und Linsen
  • Nüsse und Samen
  • Frische Kräuter und Gewürze
  • Fermentierte Produkte
  • Tofu oder andere pflanzliche Proteine
  • Sogar Kaffee zählt dazu

Kein Stress, keine Perfektion

Wichtig: Es geht nicht darum, jede Portion akribisch mitzuzählen oder perfekt zu sein. Vielmehr soll die Challenge dazu motivieren, regelmäßig für mehr Abwechslung auf dem Teller zu sorgen. Schon kleine Veränderungen – ein neues Gemüse ausprobieren, andere Kräuter verwenden oder eine zusätzliche Hülsenfrucht ins Gericht integrieren – machen einen Unterschied.

 Wochenmarkt = Vielfalt pur!

Und wo lässt sich diese bunte Vielfalt besser entdecken als auf dem Wochenmarkt?

Hier findest du:

  • Saisonale Produkte
  • Regionale Erzeugnisse
  • Große Auswahl an Obst, Gemüse, Kräutern & Co.
  • Persönliche Beratung von unseren Marktbeschickerinnen und -beschickern

Der Wochenmarkt ist damit der perfekte Ort, um neue Sorten kennenzulernen, sich inspirieren zu lassen und die eigene Pflanzen-Vielfalt spielerisch zu erweitern.

Mach mit bei deiner persönlichen Pflanzen-Challenge – dein Darm wird es dir danken!

Quelle American Gut Project: https://journals.asm.org/doi/10.1128/msystems.00031-18

Bunte Vielfalt für einen gesunden Darm – die 30-Pflanzen-Challenge

Reales Obst und Gemüse – verliebt in den Geschmack. Warum es bei Lebensmitteln auf die inneren Werte und nicht auf optische Perfektion ankommt

Makellos glänzende Äpfel, gleichmäßig lange Gurken, samtig glatte und perfekt geformte Tomaten: So sieht das Idealbild in Supermarktregalen aus. Doch wer regelmäßig auf dem Wochenmarkt einkauft, weiß – die Realität schmeckt anders.

Denn auf dem Markt begegnet uns Obst und Gemüse, wie es tatsächlich wächst: mal krumm, mal knubbelig, mal kleiner oder größer als „Normgröße M“. Und genau das ist gut so!

Schönheit ist nicht essbar

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. informiert zum Thema „Schönheitsstandards bei Obst und Gemüse“ über strenge Handelsnormen und Konsumgewohnheiten, die dazu führen, dass jedes Jahr tonnenweise völlig einwandfreie Lebensmittel aussortiert werden – nur, weil sie nicht perfekt aussehen.

Berühmt-berüchtigt war einst die sogenannte „Gurkenkrümmungsverordnung“, die tatsächlich festlegte, wie stark eine Gurke gebogen sein durfte. Auch wenn diese Regel längst abgeschafft ist, sehen Gurken im Supermarkt bis heute erstaunlich gerade aus – und auch Äpfel, Brokkoli oder Tomaten wirken oft wie aus der Form gegossen.

Das Problem: Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern schafft es oft gar nicht erst in den Verkauf, obwohl Geschmack und Qualität absolut top sind. So entsteht Lebensmittelverschwendung, bevor überhaupt jemand eine Chance hatte, die Produkte zu genießen.

Die DUH setzt sich daher dafür ein, dass solche unnötigen Handelsnormen überdacht werden – damit Lebensmittel als das genutzt werden, was sie sind: wertvoll und zu schade zum Wegwerfen.

Auf dem Wochenmarkt zählt echter Geschmack

Die gute Nachricht: Auf unseren Wochenmärkten sieht die Welt anders aus.

Hier zählt, was wirklich wichtig ist – Frische, Geschmack und Herkunft.

Viele Markthändler:innen bieten ganz bewusst auch das an, was im Supermarkt keine Chance hätte. Und das mit Erfolg: Immer mehr Kundinnen und Kunden entdecken, dass die krumme Möhre oder die etwas verbeulte Paprika genauso köstlich ist wie ihre „perfekten“ Schwestern.

Wer auf dem Wochenmarkt einkauft, unterstützt damit nicht nur regionale Landwirtschaft, sondern trägt auch aktiv dazu bei, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Unser Appell: „Echt ist besser!“

Vielleicht brauchen wir einfach einen neuen Blick auf unsere Lebensmittel: Nicht alles, was nicht der Norm entspricht, ist minderwertig – oft ist es sogar das Gegenteil.

Tipp: Beim nächsten Wochenmarktbesuch: Greift bewusst zu dem Apfel mit der Delle oder der Möhre mit Charakter. Ihr unterstützt damit Landwirt:innen, rettet Lebensmittel und entdeckt vielleicht den besten Geschmack des Jahres!

Treffpunkt Wochenmarkt – echt, regional, unverfälscht.

Reales Obst und Gemüse – verliebt in den Geschmack.  Warum es bei Lebensmitteln auf die inneren Werte und nicht auf optische Perfektion ankommt

Herbstgenuss pur: Zwiebel- und Kürbismarkt in Nordhausen am 4. Oktober

Wenn die Luft frischer wird und die Erntezeit ihren Höhepunkt erreicht, lädt Nordhausen zum traditionellen Zwiebel- und Kürbismarkt ein. Am Samstag, den 4. Oktober 2025, verwandelt sich der Marktplatz von 10 bis 16 Uhr in ein buntes Herbstpanorama voller Düfte, Farben und regionaler Spezialitäten.

Die Besucherinnen und Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Angebot freuen: Von Zwiebelzöpfen und Strohschmuck über bunte Herbststräuße und Kränze bis hin zu kreativen Körben und saisonalem Obst und Gemüse – der Markt lädt zum Stöbern, Entdecken und Genießen ein.

Auch kulinarisch hat der Herbstmarkt einiges zu bieten: Wolters hausgemachte Kürbissuppe, Thüringer Bratwürste vom Grill, frische Wurstwaren, Honigprodukte und vieles mehr. Ein besonderes Highlight ist das Kürbisschnitzen für Kinder, das die kleinen Gäste kreativ werden lässt. Für die Erwachsenen gibt es zudem ein praktisches Extra: Das Hörmobil Hoffmann bietet kostenlose Hörtests direkt vor Ort an.

„Mit dem Zwiebel- und Kürbismarkt möchten wir die Vielfalt der Saison feiern und zugleich einen Treffpunkt schaffen, an dem Menschen aus der Region zusammenkommen, einkaufen und die besondere Atmosphäre genießen können“, sagt Katrin Schiel von der Deutschen Marktgilde.

Ob zum Genießen herzhafter Köstlichkeiten, zum Mitnehmen bunter Herbstdekoration oder einfach zum Flanieren über den Marktplatz: Der Zwiebel- und Kürbismarkt in Nordhausen bietet alles, was die goldene Jahreszeit so besonders macht.

Herbstgenuss pur: Zwiebel- und Kürbismarkt in Nordhausen am 4. Oktober

Heimatmarkt in Nordhausen: Regional einkaufen am 6. September 2025

Am Samstag, den 6. September 2025, lädt der Heimatmarkt in Nordhausen von 9 bis 15 Uhr zu einem ganz besonderen Heimatmarkt auf den Rathausplatz ein.

Der Sondermarkt ist Teil der bundesweiten Aktion „Heimat shoppen“, die das Einkaufen in der eigenen Region stärkt und auf die Bedeutung lokaler Anbieter aufmerksam macht. Händlerinnen und Händler mit regionalem Sortiment warten darauf, entdeckt zu werden.

Ein besonderes Highlight ist die musikalische Umrahmung: das Duo Smaragd unterhält die Besucher und lädt zum Verweilen ein. Das Nordhäuser „Waldschlösschen“ übernimmt den gastronomischen Part.

„Der Heimatmarkt ist mehr als nur ein Einkaufserlebnis – er steht für Regionalität und lebendige Innenstadt. Mit der Aktion Heimatshoppen möchten wir zeigen, wie wichtig der lokale Handel für Nordhausen ist“, erklärt Katrin Schiel, Niederlassungsleiterin der Deutschen Marktgilde.

Das Wochenmarkt-Team lädt alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser sowie Gäste herzlich ein, den Heimatmarkt zu besuchen und den Rathausplatz als Treffpunkt der Region zu erleben.

Heimatmarkt in Nordhausen: Regional einkaufen am 6. September 2025

Partnerschaften für die Ziele: Wie Wochenmärkte zu Ziel 17 der Agenda 2030 beitragen

Die Agenda 2030 definiert wichtige Ziele für die nachhaltige Entwicklung. Auch der Wochenmarkt trägt seinen Teil zur Zielerreichung bei.

Ziel 17 der Agenda 2030 betont die zentrale Rolle von Partnerschaften – lokal, regional und global. Denn nachhaltige Entwicklung gelingt nur im Miteinander. Auch im Wochenmarktgeschehen ist Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg: zwischen Kommunen, Erzeuger:innen, Veranstalter:innen, Verbraucher:innen – und vielen weiteren Akteur:innen.

Die Deutsche Marktgilde versteht sich seit ihrer Gründung als Brückenbauerin. Als Veranstalterin von Wochenmärkten bündeln wir die Interessen vieler Beteiligter und schaffen Strukturen, die langfristige Partnerschaften ermöglichen: mit Städten und Gemeinden, mit regionalen Händler:innen und mit Partnerfirmen, die neue Lösungen für Logistik und Digitalisierung mitbringen.

Erfolgreiche Wochenmärkte leben von vertrauensvoller Zusammenarbeit. Unsere sechs Niederlassungen in ganz Deutschland sind eng in kommunale Netzwerke eingebunden, arbeiten mit regionalen Organisationen zusammen und unterstützen lokale Initiativen.

Zukunftsfähige Märkte entstehen dort, wo Menschen gemeinsam an Lösungen arbeiten – für regionale Versorgung, soziale Teilhabe und ökologische Verantwortung. Ziel 17 der Agenda 2030 zeigt: Diese Zusammenarbeit ist keine Option, sondern Voraussetzung für nachhaltigen Wandel.

Partnerschaften für die Ziele: Wie Wochenmärkte zu Ziel 17 der Agenda 2030 beitragen

Maßnahmen zum Klimaschutz: Wie Wochenmärkte zu Ziel 13 der Agenda 2030 beitragen

Ziel 13 der Agenda 2030 fordert umfassende Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel – darunter Emissionsminderung, Bildung, Anpassung an Klimarisiken und gemeinschaftliches Handeln. Wochenmärkte können hierzu auf verschiedenen Ebenen beitragen – direkt im Alltag, lokal und niedrigschwellig:

Klimafreundliche Versorgung durch kurze Wege und regionale Produkte

Wochenmärkte bieten vor allem Lebensmittel aus der Region an. Das reduziert Transportemissionen und macht aufwändige Lieferketten oder energieintensive Kühlungen oft überflüssig. Laut einer Analyse des NDR entstehen beim Einkauf regionaler Freilandprodukte wie Tomaten fast bis zu zehnmal weniger CO₂-Emissionen als bei Produkten aus beheizten Gewächshäusern – rund 0,3 kg CO₂-Äquivalente pro Kilo statt 2,9 kg. Auch die Verpackung fällt häufig geringer aus oder entfällt ganz.

Nachhaltige Mobilität fördern

Die meisten Wochenmärkte befinden sich direkt in den Stadtteilen oder Ortskernen – gut erreichbar zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Das spart Autofahrten und senkt dadurch den CO₂-Ausstoß. Laut Guido Reinhardt vom Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu), der im Deutschlandfunk eine Studie zum ökologischen Fußabdruck von Lebensmitteln vorgestellt hat, kann die Autofahrt zum Supermarkt im Extremfall bis zu 30-mal mehr CO₂ verursachen als der Transport der Lebensmittel selbst – insbesondere, wenn nur kleine Mengen eingekauft werden.

Bewusstseinsbildung im Alltag

Wochenmärkte sind mehr als Verkaufsorte – sie sind Orte des Austauschs. Hier erfahren Kund:innen aus erster Hand, wie Produkte angebaut wurden, was Saisonalität bedeutet oder welche Methoden besonders bodenschonend sind. Dieser direkte Kontakt zu Erzeuger:innen fördert klimabewusstes Konsumverhalten und unterstützt Bildungsziele im Sinne der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, wie sie auch Ziel 13 fordert.

Stärkung lokaler Resilienz und regionaler Wirtschaftskreisläufe

Regionale Märkte reduzieren die Abhängigkeit von globalen Lieferketten – ein wichtiger Beitrag zur Anpassung an klimabedingte Störungen. Lokale Wertschöpfung stärkt nicht nur die Wirtschaft vor Ort, sondern auch die Ernährungssicherheit im Angesicht wachsender Klima- und Versorgungsrisiken.

Förderung klimafreundlicher Anbaumethoden

Viele Betriebe, die auf Wochenmärkten verkaufen, setzen auf biologische oder regenerative Landwirtschaft. Regenerativen Praktiken reduzieren laut einer Studie von PwC Deutschland die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft um bis zu 30 % – und fördern zugleich Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität.

Fazit: Wochenmärkte sind nicht nur traditionsreiche Versorgungsformen – sie sind aktive Klimaschutzakteure. Sie zeigen, wie nachhaltiger Konsum, regionale Wirtschaft und klimaschonende Mobilität im Alltag miteinander verbunden werden können – konkret, regional und gemeinschaftlich.

Nachhaltiger Konsum und Produktion: Wie Wochenmärkte Ziel 12 der Agenda 2030 stärken

Weniger Abfall, mehr Bewusstsein – Wochenmärkte zeigen, wie nachhaltiger Konsum im Alltag gelingen kann. Damit unterstützen sie Ziel 12 der globalen Nachhaltigkeitsziele: den Wandel hin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, Abfall und Produktionsweisen.

Frische Lebensmittel direkt vom Erzeuger, meist saisonal und aus der Region – das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern reduziert auch Transportemissionen und Überproduktion. Auf Wochenmärkten wird oft nach Bedarf eingekauft – das hilft, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Ein großer Pluspunkt: Viele Marktstände ermöglichen den Einkauf ganz ohne Verpackung oder in mitgebrachten Behältern. So wird unnötiger Plastikmüll vermieden und das Bewusstsein für umweltfreundliches Konsumverhalten geschärft. Wer hier einkauft, erlebt Ressourcenschonung ganz konkret.

Auch die Produzent:innen selbst setzen oft auf umweltfreundliche Verfahren – ob im Anbau, in der Verarbeitung oder beim Transport. Kurze Lieferketten und transparente Herkunft tragen zur nachhaltigen Beschaffung bei – ein Aspekt, der auch für öffentliche Einrichtungen immer wichtiger wird.

Wochenmärkte sind damit echte Vorbilder für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster – direkt vor Ort, vielfältig und bewusst.

Nachhaltige Städte und Gemeinden: Wie Wochenmärkte zur Stadtentwicklung im Sinne von Ziel 11 beitragen

Wochenmärkte sind weit mehr als Orte des Einkaufens – sie sind lebendige Treffpunkte im Herzen unserer Städte und Gemeinden. Damit unterstützen sie das Ziel 11 der Agenda 2030: Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten.

In einer Zeit wachsender Urbanisierung spielen wohnortnahe Versorgungsangebote eine zentrale Rolle. Wochenmärkte bieten genau das: kurze Wege, regionale Produkte und eine umweltfreundliche Alternative zum großflächigen Einzelhandel. Wer hier einkauft, stärkt nicht nur lokale Strukturen, sondern vermeidet auch lange Transportwege – ein Beitrag zu klimafreundlicher Stadtentwicklung.

Auch in sozialer Hinsicht leisten Wochenmärkte viel: Sie schaffen niedrigschwellige Begegnungsräume für Menschen unterschiedlichster Herkunft und Generationen. Ob beim Plausch am Gemüsestand oder beim gemeinsamen Kaffeetrinken – hier entsteht Gemeinschaft im öffentlichen Raum. Damit fördern Wochenmärkte das inklusive Miteinander, das Ziel 11 ausdrücklich fordert.

Und nicht zuletzt tragen sie zur Resilienz unserer Städte bei. Als flexible, anpassungsfähige Versorgungsform können sie auch in Krisenzeiten – etwa bei Lieferengpässen oder Energieknappheit – stabilisierend wirken. Wochenmärkte machen Städte menschlicher, widerstandsfähiger und lebenswerter.

Gesundheit und Wohlergehen: Wie Wochenmärkte zum Nachhaltigkeitsziel Nr. 3 beitragen

Ob frisches Obst, saisonales Gemüse oder handwerklich hergestellte Lebensmittel – Wochenmärkte stehen für gesunde Ernährung und bewussten Konsum. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum dritten Ziel der globalen Nachhaltigkeitsagenda: Gesundheit und Wohlergehen für alle Menschen.


Ziel 3 der Agenda 2030 umfasst nicht nur den Zugang zu medizinischer Versorgung, sondern auch die Förderung eines gesundheitsbewussten Lebensstils. Wochenmärkte bieten hier wertvolle Impulse: Durch das vielfältige Angebot regionaler und frischer Produkte wird eine ausgewogene Ernährung unterstützt – eine der zentralen Säulen zur Vorbeugung chronischer Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Darüber hinaus fördern Wochenmärkte das soziale Miteinander und den Austausch in der Nachbarschaft – Aspekte, die sich nachweislich positiv auf das seelische Wohlbefinden auswirken. Auch Informationsstände zu Themen wie Pflege, Bewegung oder Prävention, die regelmäßig Teil des Marktgeschehens sind, sensibilisieren für gesundheitliche Fragen und stärken das Bewusstsein für Vorsorge.

So werden Wochenmärkte zu lebendigen Orten, an denen nicht nur eingekauft, sondern auch Gesundheit gefördert wird – direkt im Alltag und mitten in der Gesellschaft.


Mehr zur Agenda 2030 finden Sie hier: 2030 Agenda

Bunter Kürbis- und Zwiebelmarkt in Nordhausen

Wenn die Tage kürzer werden und die Blätter sich bunt färben, ist es Zeit, den Herbst willkommen zu heißen. Der Kürbis- und Zwiebelmarkt in Nordhausen bietet am 5. Oktober die perfekte Gelegenheit, sich in herbstliche Stimmung zu versetzen. Von 10:00 bis 16:00 Uhr verwandelt sich der Marktplatz in einen bunten Herbstmarkt und lädt dazu ein, die Farben, Aromen und Dekorationen der Saison zu genießen. Ob mit einer heißen Kürbissuppe in der Hand oder beim Stöbern nach schönen Herbstkränzen – hier wird die Zeit der Ernte in all ihrer Vielfalt erlebbar.

Im Mittelpunkt stehen, wie der Name verrät, Kürbisse und Zwiebeln in allen Formen, Farben und Größen. Ein besonderes Highlight wird auch dieses Jahr die hausgemachte Kürbissuppe der Familie Wolter sein, in diesem Jahr erstmalig aus dem neuen Imbisswagen der Familie. Daneben locken weitere kulinarische Köstlichkeiten wie Bratwürste vom Grill, frische Wurstwaren, sowie Obst, Gemüse und regionale Produkte aus dem Hofladen.

Für stimmungsvolle Herbstdekorationen sorgen Zwiebelzöpfe, bunte Herbststräuße und Strohblumenschmuck, Kränze und Körbe, die perfekt zur neuen Jahreszeit passen.

„Der Herbst ist die Zeit der Ernte und wir laden Groß und Klein herzlich ein, die regionalen Produkte der Saison auf unserem Markt zu entdecken“, so Katrin Schiel von der Deutschen Marktgilde. „Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.“

Ob Sie Deko-Ideen sammeln, sich Inspiration für herbstliche Gerichte holen oder einfach die gemütliche Marktatmosphäre genießen wollen – der Kürbis- und Zwiebelmarkt ist der ideale Ort, um sich auf den Herbst einzustimmen und die bunte Jahreszeit willkommen zu heißen. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst!

Schauen Sie für allgemeine Wochenmarktnews außerdem gern auf Instagram unter treffpunkt_wochenmarkt vorbei.

Bunter Kürbis- und Zwiebelmarkt in Nordhausen